Schon mal über das Aussehen von Spielkarten nachgedacht? Vom klassischen Kartendeck schauen uns die immer gleichen Könige, Damen und Buben entgegen. Dabei handelt es sich um verschiedene historische und mythologische Figuren.
Doch warum nicht auch mal Königinnen, Damen mit Kopftuch, non-binäre Figuren oder People of Color? Genau dem hat sich die Firma Spielköpfe angenommen und ein diverses und modernes Kartendeck geschaffen.

Hier haben nicht nur weiße Männer die höchste Position, sondern Könige und Königinnen teilen sich die Karte. Die Damen haben auch mal kurze Haare, die Buben tragen nicht immer Schwert. Die Figuren sind vielfältig und zeigen Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben, Religionen oder auch Menschen mit Behinderung. Hier könnt ihr genaueres lesen.
Bilder, die wir häufig sehen, sei es in Büchern, Medien oder eben auch auf Spielkarten, prägen unsere Vorstellungen von „Normalität“. Stereotype Darstellungen von Menschen mit alten Rollen- und Machtverteilungen reproduzieren diese.
Spielköpfe möchte Bilder und Vorstellungen, die wir mit diesen verknüpfen, hinterfragen. Jeder soll sich in den Darstellungen wiederfinden können. Ihr Ziel ist es, Anti-Rassismus und Gendergerechtigkeit ohne erhobenen Zeigefinger, sondern spielerisch zu fördern.
Dabei setzen sie auf Nachhaltigkeit, indem sie sich bei Produktion, Verpackung und Büroalltag für die nachhaltigste Möglichkeit entscheiden. Spielköpfe bieten außerdem Workshops zu Themen aus den Bereichen Diskriminierung im Alltag, Sexismus und Privilegien an.
Neben Spielkarten für Erwachsene und Kinder – Skat, Doppelkopf, Rommé – finden sich bei Spielköpfe auch ein Erfinderinnen-Memo, ein Queer Allyship-Spiel, vielfältige Tischkicker*innen-Figuren, Postkarten und Sticker.





